eine gesamtgenealogie der griechisch-mediterranen mythologie
die göttinnen und götter und ihre nachkommen
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deimos
DEIMOS „Die Furcht“, „Die Flucht“. Ein Sohn des Ares und der Aphrodite und Bruder des Phobos, des „Schreckens“. Jeder Krieg hat als grauenhafte Begleiterscheinung die Angst und den Schrecken. Deimos ist die Personifizierung von Furcht und Flucht, sein Bruder Phobos verkörpert den „Schrecken“. Beide waren ständige Begleiter ihres Vaters im Krieg. Antimachos bezeichnete die Beiden als die Pferde des Ares, die er mit einer „Windsbraut“ gezeugt haben soll. Deimos wurde auch als Vater der Skylla bezeichnet. Hesiod 933-936: „Dem Ares, der Schilde zerbricht, gebar Kytheira (Aphrodite) Phobos und Deimos, die Schrecklichen, die im blutigen Krieg gemeinsam mit dem Städtevernichter Ares die dichten Reihen der Männer aufbrechen; ….“ Homer Ilias 4,440: „Ares spornte die einen, helläugig Athene die anderen, Deimos und Phobos und Eris voll maßlosen Eifers, Ares`, des Männermordenden, …..“ Ilias 15,113-120: „……, da schlug sich mit niederfahrenden Händen Ares die blühenden Schenkel und rief im Jammer die Worte: „Jetzt verargt es mir nicht, ihr Bewohner olympischer Häuser, Wenn ich den Tod meines Sohnes zu rächen hinab zu den Schiffen Gehe, und wär auch mein Los, vom Blitz des Kroniden getroffen, Dort mit den Toten vereint zu liegen im Blut und im Staube.“ Also sprach er und hieß Deimos und Phobos die Pferde Anzuschirren und hüllte sich selbst in die strahlende Rüstung.“ ….. Diese beiden grauenvollen Brüder sind auf der Aigis (Schutzschild) der Athena neben der Gorgo abgebildet. Ebenso schmücken sie das Schild des Herakles. Auf der Kypseloslade ist auf dem Schild des Agamemnon Phobos mit einem Löwenkopf dargestellt; Pausanias 5,19,4. Auch auf Vasen sind sie vielfach abgebildet. Bei den Römern waren Pallor und Pavor, sowie Metus und Terror wesensgleiche Götter.