eine gesamtgenealogie der griechisch-mediterranen mythologie
die göttinnen und götter und ihre nachkommen
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graiai
GRAIAI „Graia“ = alte Frau. Die Töchter des Phorkys 1 und der Keto 1, Schwestern der Gorgonen, der Echidna und des Ladon 6; Hesiod Theogonie 270ff. Drei hässliche alte Schwestern, Enyo 2, im Safrankleid, die schöngewandete Pemphredo / Pemphredon / Pephredo und Deino / Perso, Jungfrauen, die schon alt und grauhaarig geboren wurden. Sie wohnten in einer Höhle am Eingang zum Land der Gorgonen, das jenseits des Okeanos lag, mit dem Namen Kisthene, „das Land der Felsenrosen“ (Gibraltar ?). Sie besaßen gemeinsam nur ein Auge und einen Zahn, beides benutzten sie abwechselnd; Aischylos Prometheus 793ff: „ ……………………………….. bist du gelangst Nach den gorgonischen Feldern von Kisthene, wo Des Phorkys Töchter hausen, Mädchen-Greisinnen, Drei schwanenfarbene, Eines Auges, Eines Zahns Gemeinsam teilhaft,………….“ Hesiod Theogonie 270ff nennt nur zwei: „Keto gebar dem Phorkys zwei Greisinnen, jung zwar im Antlitz, doch seit Geburt schon grau; die auf Erden wandelnden Menschen wie die unsterblichen Götter nennen sie deshalb die Graien: schöngewandet Pemphrédo, in Safrankleidern Enýo; dann die Gorgonen, ….“ [Hesiod: Theogonie. Dichtung der Antike von Homer bis Nonnos, S. 4499 (vgl. Hesiod-W, S. 13 ff.) (c) Aufbau-Verlag] ….. Perseus raubte ihnen das Auge und den Zahn und zwang sie damit ihm den Weg zu den drei Nymphen zu zeigen die die Zaubergeräte besaßen die er benötigte um die Gorgonen zu bezwingen und Medusa 1 enthaupten zu können: eine Zaubertasche, geflügelte Schuhe und eine Tarnkappe.