eine gesamtgenealogie der griechisch-mediterranen mythologie
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demophon 1,2,5
DEMOPHON 1,2,5 1. Sohn des Keleos 1 und der Metaneira, Bruder von Triptolemos und von 7 Schwestern. ……. Aus einem anonymen „Homerischen Hymnos“: „Derart sprach sie und hob mit ihren unsterblichen Händen an den duftenden Busen das Kind, zur Freude der Mutter. Und von Stund an erzog sie den prachtvollen Sprößling des klugen Keleos, Demophon, den Metaneira, die flinke, geboren in dem Palaste des Vaters. Der Knabe gedieh gleich den Göttern, brauchte kein Brot zu essen, nicht Milch der Mutter zu saugen; nein, ihn salbte Demeter, die Göttin mit herrlichem Stirnband, tags mit Ambrosia, wie es geschieht mit Kindern der Götter, hauchte ihn an mit köstlichem Atem und trug ihn am Busen; aber zur Nachtzeit steckte sie ihn, wie ein Scheit, in die Flammen, ohne daß seine Eltern es merkten. Sie staunten nur heftig über sein zeitiges Aufblühn, seine göttliche Schönheit. Ewige Jugend, Unsterblichkeit auch, gedachte die Göttin ihm zu verleihen. Doch Metaneira, aus törichter Neugier, wartete einmal die Nacht ab und spähte aus duftender Kammer. Gellend schrie sie auf und schlug sich die Schenkel in jäher Furcht um den Jungen, gebärdete sich, als sei sie von Sinnen, richtete gleich an das Kind die flugs enteilenden Worte: »Demophon, Junge, dich steckt die Fremde ins lodernde Feuer, läßt mich bitterlich jammern, versetzt mich in schmerzliche Trauer!« Ihren klagenden Ruf vernahm die edle Demeter. Zorn auf die Mutter empfand die Göttin im prachtvollen Stirnband, nahm mit ihren unsterblichen Händen, in bitterstem Grolle, aus dem Feuer das Kindlein, das jene, wider Verhoffen, spät noch geboren im Hause, legte es von sich, zu Boden, sagte dabei Metaneira, der trefflich gegürteten Herrin: »Unwissend seid ihr Menschen und gar nicht befähigt, das Schicksal, sei es zum Guten, sei es zum Bösen, vorauszuerkennen. Du auch begingst jetzt in deiner Torheit den schrecklichsten Fehler! Bei den bitteren Fluten der Styx, dem Eidbann der Götter: deinen Jungen wollte unsterblich ich machen, ich wollte ewige Jugend ihm schenken und Ehren, die niemals verwelken! Nunmehr kann er dem Todesverhängnis nicht mehr entgehen. Nie verwelkende Ehre freilich ist ihm beschieden, weil er im Schoß mir gesessen, in meinen Armen geschlummert. Zu den hierfür bestimmten Zeiten im Kreislauf der Jahre werden die Kinder der Eleusinier immer und ewig Kampf und wildes Getümmel gegeneinander erregen. Ich bin Herrin Demeter, die hochgeehrte, die Göttern wie auch Menschen Nutzen und Freude am reichlichsten spendet. Auf denn, mir sollen am Fuße der Burg und der mächtigen Mauer, oberhalb des Schönreigenborns und des ragenden Hügels, sämtliche Bürger einen Altar mit Tempel errichten! Heilige Feiern will ich stiften, damit ihr in Zukunft fromm sie begeht und euch damit meiner Gnade versichert.« Derart sprach sie und streifte vom Leib sich die Spuren des Alters, wurde groß und stattlich; ihr Wesen atmete Schönheit. Köstlicher Wohlgeruch stieg aus ihren duftenden Kleidern, weithin strahlte der Glanz vom unsterblichen Leibe der Göttin, über die Schultern wallten die blonden Locken hernieder, Licht durchströmte das große Gebäude, so hell wie ein Blitzstrahl. Aus dem Gemache schritt sie, es wankten die Knie der Mutter; lange Zeit noch verharrte sie, ohne zu sprechen, und dachte gar nicht daran, ihr liebes Kind vom Boden zu heben. Aber die Schwestern hörten das klägliche Schreien des Jungen, eilten sogleich an das wohlgerichtete Lager; die eine hob den Knaben empor und barg ihn am Busen, die andre schürte das Feuer; die dritte, auf zarten Füßen, versuchte, schnellstens die Mutter aus dem duftenden Zimmer zu führen. Darauf badeten sie zu dritt den strampelnden Jungen, herzten und küßten ihn; freilich, er kam nicht zur Ruhe. Betreuten ihn doch von Stund an schlechtere Pflegerinnen und Ammen.“ …………. In einer anderen Variante wird erzählt, dass Demeter den kleinen Demophon verbrennen habe lassen. Die Bürger von Eleusis wehren sich noch heute heftig dagegen und behaupten, Demophon sei später groß und stark und ihr Anführer gewesen. Seine Söhne, die sonst nicht bekannten Demophonidai, setzten dem nach Athen geflüchteten Orest beim Choenfest einen besonderen Tisch und eine besondere Kanne vor; Plutarch symp. 2,10,1. 2. Sohn des Theseus und der Phaidra, Bruder des Akamas 4. In früheren Sagen wurde er als Sohn der Antiope bezeichnet. Bei Plutarch Thes. 34 ist er einer der Ehemänner der Laodike 1. Man erzählt von ihm auch, dass er der Geliebte der Phyllis, der unglücklichen Gemahlin seines Bruders Akamas, gewesen sein soll. ….. Ovid: Briefe berühmter Frauen. II. Phyllis an Demophoon Die ich dir Gastfreundin war, ich, Phyllis von Rhodope, klage, Daß du wider dein Wort länger, Demophoon, säumst. Wären die Hörner des Mondes von neuem zur Scheibe vereinigt, Dann versprachst du dein Schiff wieder zu ankern bei uns. Viermal barg sich der Mond, wuchs viermal völlig zur Scheibe; Doch kein aktäisches Schiff trägt die sithonische Flut. Wenn du die Tage auch zählst, die so pünktlich wir Liebende zählen, O so ertönt wohl nicht unsere Klage zu früh. Lange noch hofft ich. Wir glauben so spät, was, geglaubt, nur verwundet; Wider der Liebenden Wunsch schadest du dennoch nun mir! Oft belog ich mich selbst deinethalb, oft glaubt ich, des Südwinds Stürme, sie brächten des Schiffs schimmernde Segel zurück. Theseus flucht ich, als weigert' er sich, dich ziehen zu lassen; Dennoch war er's wohl nicht, der dir die Reise verbot. Manchmal bangt ich, es hätten im Lauf nach den Furten des Hebrus Dein zertrümmertes Schiff schäumende Fluten versenkt. Oftmals rief ich die Götter auch an vor Altären, wo Weihrauch [Duftet', um Rettung für dich, Frevler, mit heißem Gebet. Oft, wo ich günstig vom Himmel und Meer sah wehen die Winde,] Sagt ich mir selber: Er kommt, fühlt er sich irgend gesund. Ja, treuliebend bedacht, was alles die Reisenden hindre, Spürt ich erfinderisch nach jeglichem Grund des Verzugs. Aber du weilst noch fern, und es führen dich nicht die beschwornen Götter, noch kehrst du zurück, folgend der Liebe Gewalt: Worte, Demophoon, hast du und Segel gegeben den Winden; Rückkehr fehlet dem Schiff, klag ich, und Treue dem Schwur. Sag mir, was hab ich getan, als unvorsichtig geliebet? Aber mit meinem Vergehn konnt ich verpflichten dich nur. Einzig bedrückt mich die Schuld, daß freundlich dich Frevler ich aufnahm. Doch hat auch solcherlei Schuld Art und Gewicht des Verdiensts. Wo bleibt Recht und Treue nunmehr und gegebener Handschlag? Wo nun der Gott, den so oft nannte dein trügrischer Mund? Wo Hymenaeus nunmehr, mir gelobt zu vereinigtem Leben, Er, der des ehlichen Bands sichernder Bürge mir war? Bei dem Meere, das rings aufwallt von Winden und Wogen, Das du schon oft durchschnittst und zu befahren nun gingst, Und bei deinem, wenn nicht erdichteten, Ahn, der die Meere, Sind sie von Stürmen erregt, sänftiget, schworest du mir; Auch bei Venus zugleich und bei dem Bogen und Fackeln, Ihren Waffen, die nur allzu gefährlich mir sind; Auch beim mystischen Dienst der fackeltragenden Göttin Und bei Juno, die hold ehliche Lager beschützt. Wollt ein jeder sich nun so vieler beleidigter Götter Rächen, du einzelner wärst nicht für die Strafen genug. Aber ich Rasende stellt auch selbst das zertrümmerte Schiff her, Stärkte den Kiel, um dadurch ewig verlassen zu sein. Selbst auch reicht ich das Ruder, mit dem, mich zu fliehen, du wegfuhrst: Ach, ich trage mit Schmerz Wunden von eignem Geschoß. Die vom Munde dir floß, liebkosender Rede vertraut ich, Traut auch deinem Geschlecht, traute den Ahnen des Stamms, Traute den Tränen - so lehrt man die selbst heute das Lügen? Sie auch sind nur noch Kunst, fließen, wann immer man will? Auch den Göttern vertraut ich. Was nutzten der Pfänder so viele? Jedes beliebige schon konnte mich trügen genug. Dient ich dir auch mit Hafen und Land, das schmerzte mich wenig, Hätt ich damit nur das Ziel meinen Verdiensten gesetzt. Daß ich zur Gastfreundschaft schnöd ehliches Lager noch fügte, Busen an Busen dir lag, solches gereuet mich nur. Wäre mir lieber die Nacht vor jener die letzte gewesen, Oh, so hätte doch keusch Phyllis zu sterben vermocht! Besseres hofft ich, im Wahn, ich hätte Verdienst mir erworben; Hoffnung ist immer gerecht, stützt auf Verdienste sie sich. Mühsamer Ruhm ist's nicht, ein arglos trauendes Mädchen Täuschen. Die Unschuld jedoch wäre wohl würdig der Gunst! Schmeichelnde Worte betörten mich liebende weibliche Seele. Das sei der höchste Ruhm, den du im Leben erlangst! Wenn einst dein Bild, den Aegiden gesellt, in der Mitte der Hauptstadt Steht und mit rühmendem Vers das deines Vaters davor, Dann liest bei diesem man erst von Skiron, Prokrustes, dem wilden, Sinis, und dessen Gestalt einet den Mann und den Stier, Und wie er Theben bezwang und die zweifachgliedrigen Wesen Schlug und des Gottes der Nacht finstre Behausung betrat; Also sollte darauf dein Bildnis zieren die Aufschrift: »Dieser betörte, die ihn liebte und pflegte, mit List.« Denn von den vielen Taten und Abenteuern des Vaters Haftet' in deinem Gemüt Kretas Verlassene nur. Nur das eine, wofür er um Nachsicht bittet, bewundernd, Willst du des Vaterbetrugs Erbe, Verräter, nur sein. Jene erfreut (ich beneide sie nicht) sich des besseren Gatten, Und mit Tigergespann fährt sie nun stattlich einher. Aber die thrakischen Männer, da ich sie verschmäht und den Meinen Vorgezogen den Gast, fliehen die Ehe mit mir. Einer sprach: »Mag ziehen sie jetzt zum gelehrten Athenae; Thrakiens kriegrischem Volk blühet ein andrer Regent. Taten bewährt der Erfolg.« O möge versagen das Glück dem, Welchem zu schätzen die Tat nach dem Erfolge beliebt. Schäumte doch unsere Flut von deinem Ruder, so hieß' es, Für die Meinen und mich hätt ich aufs beste gesorgt. Aber ich hab nicht gesorgt, und du fragst nach meinem Palast nicht, Willst in bistonischer Flut baden, ermattet, dich nicht. Noch schwebt jene Gestalt des Scheidenden mir vor dem Auge, Als im Hafen zur Fahrt fertig die Flotte schon lag. Dreist umarmtest du mich; am Halse der Liebenden hängend, Gabst in langem Verzug glühende Küsse du mir, Mischtest unsere Tränen mit deinen Tränen und klagtest, Daß so günstig die Luft wehe den Segeln zur Fahrt. Endlich sagtest du mir zum letzten Worte des Abschieds: »Phyllis, erwarte getreu deinen Demophoon doch!« Soll ich warten auf dich, der du gingst, mich nimmer zu sehen? Warten auf Segel, die nie meinen Gewässern sich nahn? Dennoch wart ich; o komm, ob auch spät, zur Liebenden wieder, Wenige Zeit nur gewankt habe die Treue bei dir! Aber ich Arme, was fleh ich? Mir ist Gott Amor nicht günstig, Und es fesselt dich wohl jetzt schon ein anderes Weib. Meiner vergessend, dachtest du wohl nie wieder an Phyllis. Wehe mir, wenn du schon fragst, wer Phyllis sei und woher! Ich, Demophoon, bot, als Irrsal lang dich umhertrieb, Wie ein Gastfreund dir an Thrakiens Häfen und Haus. Mein Gut mehrte das deine, mein Reichtum gab dir Bedrängtem Viele Geschenke, dir noch viele zu geben bedacht, Stellt' in deine Gewalt Lykurgs weitreichende Länder, Wo zu walten des Weibs Zepter geeignet kaum war, Wo sich Rhodopes Eis ausdehnt und der schattige Haemus, Wo sich die reißende Flut Hebrus', des heil'gen, ergießt. Keuschheit opfert ich dir bei Unglückszeichen und ließ dich Lösen der Jungfrauschaft Gürtel mit trügrischer Hand. Stifterin dieses Bunds, Tisiphone, heulte das Brautlied, Ach! und der einsame Kauz krächzete Trauergesang. Schlangen in kurzem Gewind um den Hals, war Alekto zugegen, Fackeln des Leichengeprängs schwang sie um unser Gemach. Trauernd irr ich jedoch auf Klippen, an buschigen Ufern, Und wo irgend die See weit vor den Augen sich dehnt. Lockert den Boden der Tag und leuchten die kalten Gestirne, Schau ich, von welcherlei Wind wogend sich hebe das Meer. Werd ich irgend gewahr von ferne sich nahende Segel, Wähn ich plötzlich, es nahn unsere Götter herbei. Fort enteil ich zum Strand (kaum halten die Fluten zurück mich), Wo des beweglichen Meers vorderste Woge sich bricht. Rücken die Segel heran, steh atmend ich schwächer und schwächer, Ohnmächtig sink ich; im Arm fangen die Mägde mich auf. Wo der Hafen sich krümmt in sanft sich schwingendem Bogen, Starren weit draußen hinaus Hörner von steilem Gestein, Dort mich hinabzustürzen in drunten sich schlagende Fluten Dacht ich und denk es noch jetzt, weil du ja ferner mich täuschst. Flutend trage die Woge mich dann an deine Gestade, Daß mich treffe dein Blick, während ein Grab mir gebricht. Wärst du auch härter als Eisen, Demant und härter als du gar, Riefst du: ach wärest du so, Phyllis, mir nimmer gefolgt! Oftmals dürstet nach Gift mich, und oftmals trag ich die Sehnsucht, Mit dem Schwerte durchbohrt blutend zu sterben, in mir. Richtig wär es vielleicht, mit Stricken den Hals zu umschlingen, Der zum Umschlingen vordem trügrischen Armen sich gab. Ja, ich sühne die Schuld mit entschlossenem Tod, ich Gefallne; Einzig des Todes Wahl fordert noch kleinen Verzug. Dich wird melden des Grabes Aufschrift als Stifter der Untat, Nennen mit folgendem Vers oder mit ähnlichem dich: »Phyllis, der Liebenden, ward Demophoon tödlich, der Gastfreund; Sie bot selber die Hand, jener die Gründe zum Tod.« [Ovid: Briefe berühmter Frauen (Heroides). Dichtung der Antike von Homer bis Nonnos, S. 13334 (vgl. Ovid-W Bd. 2, S. 90 ff.) (c) Aufbau-Verlag] 5. Ein Troianer, der nach dem Untergang von Troia mit Aineias nach Italien auswanderte, dort an den Kämpfen zwischen Turnus und Aineias um die Vormachtstellung in Italien teilnahm und dabei von Camilla getötet wurde; Vergil Aen. 11,647ff: „Mitten in diesem Gemetzel tummelte frei sich Camilla, gleich Amazonen entblößt die eine Brust, auf dem Rücken Köcher und Pfeile. Bald warf sie, dicht hintereinander, die festen Lanzen, bald packte sie frisch mit der Rechten die wuchtige Streitaxt. Golden erklirrten am Leib ihr der Bogen, die Waffen Dianas. Mußte, im Kampfe bedrängt, sie den Rücken kehren den Feinden, blickte sie rückwärts, schnellte vom Bogen treffsichere Pfeile. Neben ihr fochten erwählte Gefährtinnen, Mädchen Italiens, Tulla, Larina, Tarpeja, in Fäusten die bronzene Streitaxt. Selbst sich zur Zierde, hatte die göttlich schöne Camilla ausgesucht sie, für Frieden und Krieg als wackre Gehilfen - wie Amazonen in Thrakien über das Eis des Thermodon sprengen, mit bunten Waffen ins Schlachtgetümmel sich stürzen, wenn sie sich um Hippolyte scharen, oder zu Wagen Penthesileia, die Marstochter, heimkehrt und jauchzend die Frauen, schwingend den halbmondförmigen Schild, um die Fürstin sich drängen. Wen, du grausames Mädchen, strecktest du nieder als ersten, wen als den letzten? Wie viele ließest du sterbend erschlaffen? Erster war des Klytios Sohn, Euneos; ihm jagte ganz durch die offene Brust sie den Speer mit dem tannenen Schafte. Blut erbrach er in Strömen und stürzte, den triefenden Boden malmte er knirschend und wälzte sich sterbend über der Wunde. Liris und Págasos fielen kopfüber, gleichzeitig: Jener rutschte von seinem am Bauch verwundeten Pferde und suchte wieder die Zügel zu greifen; der andere kam ihm zu Hilfe, reichte die Rechte ihm, die er dabei vom Schilde entblößte. Ihnen fügte Amastrus sie zu, den Sohn des Hippotes, traf mit der Lanze dann wuchtig Tereus, Harpálykos, Chromis, auch Demophóon; mit jedem Spieß, den sie schleuderte, streckte einen Trojaner sie nieder.“ [Vergil: Lied vom Helden Aeneas. Dichtung der Antike von Homer bis Nonnos, S. 18015 (vgl. Vergil-W, S. 434-435) (c) Aufbau-Verlag]