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aietes
AIETES Sohn des Helios und der Okeanide Perse (Perseis), Gemahl der Okeanide Eidyia (Idyia) und von ihr Vater von Medeia und Chalkiope 2. Von Eurylyte oder Asterodia 1 war er der Vater von Apsyrtos. Tzetzes nennt Eidyia als Mutter des Apsyrtos. Auch Hekate 1 wird als Mutter der Kinder genannt. Von ihrem Vater erhielten Aloeus 2 und Aietes Ephyraia und Asopia, zwei Gebiete im Norden des Peloponnes, das heutige Korinth und das Gebiet westlich davon. Aietes legte die Herrschaft über Ephyraia in die Hände des Bunos, wanderte aus und wurde König von Aia, bzw. Kolchis. Erstmals in der Literatur erwähnt wird er in der Odyssee 10,136: „ […………………]; aber es wohnte Kirke dort, mit schönen Flechten, die redebegabte mächtige Göttin, die Schwester des bösgesinnten Aietes; Beide waren entsprossen dem Helios, welcher den Menschen Leuchtet; […].“ Er war ein Zauberer und galt als König eines barbarischen Volkes. Als Phrixos auf dem Goldenen Widder zu ihm kommt nimmt Aietes ihn freundlich auf, erhält dafür das Goldene Vlies und gibt ihm seine Tochter Chalkiope 2 zur Frau. Seine Sage wird bei Iason >, Medeia >, Phrixos > und „Die Argonautenfahrt“ > erzählt.